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Veranstaltungen und Gäste

Veranstaltungen

Erstes Conti-Kolloquium Hannover, 04./05.11.2011 (offener Promotionsworkshop)

Ausstellung "Stenographie der Wünsche" von Vivian Scheihing, 24.04.2012 - 03.05.2012

Vom 25. April bis zum 2. Mai 2012 stellte die chilenische Malerin Viviane Scheihing ihr Werk im Conti-Hochhaus der Leibniz Universität Hannover vor. Verschiedene klein- und großformatige Arbeiten in Öl und Kreide, Künstlerbücher und eine Installation wurden in diesem Rahmen gezeigt. Die Ausstellung anlässlich der Eröffnung des Romanischen Seminars wurde auf Initiative von Anja Bandau und in Kooperation mit dem Romanischen Seminar sowie dem Institut für Gestaltungspraxis und Kunstwissenschaften organisiert.

Lesung "Spuren Afrikas in der Karibik. 'Persona' unternimmt eine Lyrische Identitätssuche" von Nancy Morejón, 19.06.2012

Am 19.06.2012 war die kubanische Autorin Nancy Morejón im Literarischen Salon der Leibniz Universität Hannover zu Gast. Im Rahmen der Lesung stellte Frau Morejón ihren Gedichtband „Persona“ vor. Auszüge aus diesem Band wurden von Frau Morejón auf Spanisch und von der Synchronsprecherin Regina Lemnitz in deutscher Sprache vorgelesen. Das anschließende Autorengespräch führte Prof. Anja Bandau. U.a. standen hierbei Frau Morejóns lyrische Identitätssuche, ihre Leidenschaft fürs Malen und die Frage nach kulturellen sowie geschlechtlichen  Zugehörigkeiten im sozialistischen Kuba im Vordergrund.

In der Vortragsreihe: Große Gefühle in der Romanistik (Nacht, die Wissen schafft. Hannover, 10.11.2012)

Zweites Conti-Kolloquium Hannover: Grenzen und Entgrenzungen der Sprache(n), 30.11./01.12.2012 (offener Promotionsworkshop)

Antrittsvorlesung Prof. Dr. Anja Bandau, 19.12.2012

Am 19.12.2012 hielt Prof. Anja Bandau ihre Antrittsvorlesung an der Leibniz Universität Hannover. Unter dem Motto „einer transatlantischen Romanistik“ ging  Anja Bandau den Implikationen einer transatlantischen Perspektive für eine romanistische Literatur- und Kulturwissenschaft nach: Ausgehend vom Konzept des Atlantik besteht ein Anliegen dieses Perspektivwechsels darin, literaturwissenschaftliche, philologische Arbeit aus ihren nationalen und territorialen Begrenzungen zu lösen, literarische Texte neu zu kontextualisieren und damit neue Möglichkeitsfelder zu eröffnen. An Beispielen aus der französischen Aufklärung und der zeitgenössischen spanischsprachigen Karibik  zeigte Anja Bandau die Potentiale eines transatlantischen Dialogs zwischen den Kulturen und Literaturen Europas, Amerikas und der Karibik für eine global ausgerichtete Romanistik auf.

Socare-Nachwuchwrokshop, 23. - 25.01.2013

Die interdisziplinäre Nachwuchskonferenz konzentrierte sich unter dem Blickwinkel

dekolonialer Wissenszirkulationen und Theoriebildungen auf Genderfragen in der karibischen Region.

NachwuchswissenschaftlerInnen erhielten hierbei die Gelegenheit, auf internationaler Ebene eigene Forschungsprojekte vorzustellen und mit anderen NachwuchsforscherInnen und KaribikexpertInnen zu diskutieren. Insgesamt nahmen 22 Teilnehmende aus Deutschland, der Karibik und den USA teil. Der Workshop wurde auf Initiative von Prof. Anja Bandau und Martina Urioste-Buschmann, M.A. vom Romanischen und Englischen Seminar sowie der Gesellschaft für Karibikforschung/Society of Caribbean Research – SoCaRe organisiert. Unterstützt wurde der Workshop von Campus Cultur e.V., sowie von der Graduiertenakademie und dem Hochschulbüro für Internationales der LUH.

Netzwerktagung AvH - Besuch des Instituts durch Fachgruppe "Germanistik/Sprachwissenschaften", 21.03.2013

Im Rahmen einer Netzwerktagung der Alexander von Humboldt-Stiftung vom 20.03. bis 22.03.2013 besuchten Humboldt-Stipendiaten der Fachgruppe Sprach- und Literaturwissenschaft das Romanische Seminar und diskutierten ihre Projekte mit den Lehrenden der Literatur- und Kulturwissenschaft.

Seminar und Lesung mit Zoé Valdés am Romanischen Seminar Hannover und im Instituto Cervantes Bremen

Die kubanische Diaspora-Autorin Zoé Valdés stellte am 18. Juni 2013 ihr neuestes Werk La mujer que llora in einem Seminar zu "Schreibweisen des Ich" am Romanischen Seminar in Hannover und der spanischsprachigen Community Bremen vor. Der mit dem Premio Azorin ausgezeichnete Roman erzählt die Recherche der Ich-Erzählerin auf den Spuren Dora Maars, einer  Künstlerin, die in Argentinien aufwuchs und in den 1930/40er Jahren Weggefährtin Picassos war. Diese Geschichte im Umfeld des Surrealismus verknüpft sie mit dem eigenen Exildasein in Paris.

Gäste am Fachgebiet

Vivian Scheihing

Die chilenische Malerin, die ihren Wohnsitz in Paris hat, eröffnete ihre Ausstellung "Stenographie der Wünsche" an der Leibniz Universität Hannover, 25.04.-02.05.2012.

Die BesucherInnen wurden von Formensprachen und Farbenspielen der in Paris lebenden Malerin überrascht, bei der die Grenzen zwischen Fremdheit und Sehnsucht neu ausgelotet werden.

Vivian Scheihing hielt einen Workshop am Institut für Gestaltungspraxis und Kunstwissenschaften, der in Kooperation mit dem Romanischen Seminar organisiert wurde. 20.-21.03.2012

Jean Stubbs

Die Historikerin, emeritierte Professorin am Institute of the Americas, London Metropolitan University/UK hielt einen Vortrag im Rahmen des Forschungscolloquiums „Zwischen Wissenszirkulationen und Kulturtransfer“ des Master Atlantic Studies und der Transformation Studies, Sommersemester 2012, 24./25.04.2012

Vortragstitel: „Globalization and the Havana Cigar: Circulation of Cultural and Scientific Knowledge“

Bénédicte Boisseron

Vom 01. Mai bis zum 01. Juli 2012 war die Literaturwissenschaftlerin Bénédicte Boisseron Humboldt Fellow am Romanischen Seminar der Leibniz Universität Hannover.  Die Literaturwissenschaftlerin, Associate Professor am Department of Foreign Literatures and Languages der University of Montana, Missoula, MT/USA, arbeitet zur karibischen Literatur des 20. Und 21. Jahrhunderts. Im Rahmen  eines Vortrags mit dem Titel: „The Creole Renegade: ‚Coming Out’ and Getting Out of the French Antilles“ diskutierte Frau Boisseron  am Beispiel der Autorin Maryse Condé und ihrem Werk antillische Kulturkonzepte und die problematische Verbindung zwischen Vorstellungen von Homosexualität und Remigration in die Karibik.

Nancy Morejón

Am 19. Juni 2012 stellte die kubanische Autorin Nancy Morejón ihren Gedichtband Persona im Rahmen einer Lesung des Literarischen Salons der LUH vor. Die Veranstaltung trug den Titel „Spuren Afrikas in der Karibik“. Über die lyrische Spurensuche, Morejóns Leidenschaft für die Malerei, Lorcas Einfluss auf ihr Werk und die Vielsprachigkeit der Karibik unterhielt sich Nancy Morejón mit den LiteraturwissenschaftlerInnen des Romanischen Seminars und Ihrem Publikum.

Jeremy Popkin

Der Historiker, Professor am Department of History, University of Kentucky, Lexington, KY/USA und Experte im Bereich der Studien zur Haitianischen Revolution war für ein Editionsprojekt zu Gast am Romanischen Seminar und stellte im Rahmen des Forschungscolloquiums des Master Atlantic Studies und der Transformation Studies, Wintersemester 2012/2013, 09.01.2013 sein Buch „You are all Free: The Haitian Revolution and the Abolition of Slavery" vor.

Sabine Broeck

Die Nordamerikanistin Sabine Broeck hielt im Rahmen des SoCaRe Nachwuchsworkshops „Crossing Thresholds: Decoloniality and Gender in Caribbean Knowledge“  am 23.01.2013 den Keynote-Vortrag mit dem Titel „Re-Reading the Human: Repercussions of Sylvia Wynter’s Epistemic Project“.

Broeck rückte die Konzepte der karibischen Theoretikerin Sylvia Wynter in den Mittelpunkt eines kritischen Nachdenkens über Konzepte der Intersektioniltät im Rahmen eines de- und postkolonialen Projekts.

Sabine Broeck ist Professorin für American Cultural Studies/American Literatures and Cultures/Black Diaspora/Gender an der Universität Bremen und Vorsitzende des International Collegium for African-American Research – CAAR. 

Nadia Celis

Die Literaturwissenschaftlerin Nadia Celis hielt im Rahmen des SoCaRe Nachwuchsworkshops am 23.03.2013 einen Keynote-Vortrag mit dem Titel „The Rebellion of the Girls: Reflections for an Embodied Decolonization“. In ihrem Vortrag ging Nadia Celis der Frage nach, wie die karibische Kolonialgeschichte als eine verkörperlichte Erfahrung verstanden werden kann. Widerstand und Körperbewusstsein, so ihre These, müssen in diesem Kontext jenseits eines Butler’Schen Symbolismus zusammengedacht werden.

Nadia Celis ist Assistant Professor am Bowdoin College in Brunswick (Maine/USA) und Vorstandsmitglied der Caribbean Studies Association – CSA.

Keynote-Vortrag im Rahmen des SoCaRe Nachwuchsworkshops „Crossing Thresholds: Decoloniality and Gender in Caribbean Knowledge“, 23.-25.01.2013

Stipendiaten der Humboldt-Stiftung am Romanischen Seminar 

Im Rahmen einer Netzwerktagung der Alexander von Humboldt-Stiftung vom 20.03. bis 22.03.2013 besuchten Humboldt-Stipendiaten der Fachgruppe Sprach- und Literaturwissenschaft das Romanische Seminar und diskutierten ihre Projekte mit den Lehrenden der Literatur- und Kulturwissenschaft.