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Sektionen

Sektion 1: Heterogenität und Differenzierung

Sektionsleitung: Daniel Burgos/Corinna Koch

Fremdsprachenlerngruppen sind heterogener denn je. Heterogenität manifestiert sich auf verschiedenen Ebenen und im Hinblick auf eine Vielzahl von Variablen: z. B. Geschlecht, Alter, Fremdsprachenkenntnisse, Fremdsprachenlernerfahrungen, individuelle Mehrsprachigkeit und Bilingualität, Leistungsvermögen, soziale und kulturelle Herkunft oder auch Arbeitshaltung und Motivation. Das Wahrnehmen, Anerkennen und Wertschätzen von Heterogenität macht – zumindest phasenweise – einen individualisierten, d.h. differenzierenden Fremdsprachenunterricht erforderlich. Die Sektionsbeiträge stellen so Möglichkeiten des binnendifferenzierenden Lehrens, Lernens und Evaluierens im Fremdsprachenunterricht Spanisch zur Diskussion.

Sektion 2: Mobiles Lernen

Sektionsleitung: Jennifer Wengler/Mara Büter

Die Digitalisierung verändert unsere Gesellschaft in großer Geschwindigkeit. In Zeiten der vierten industriellen Revolution beeinflussen Technologie und digitale Medien unsere Art zu leben und zu lernen. So verlangt der digitale Wandel in der Bildung nach neuen Wegen, den Spanischunterricht der Zukunft zu gestalten. Es sind didaktische Konzepte gefragt, die den Chancen und Risiken dieser Entwicklung Rechnung tragen und einen reflektierten Umgang mit Educational Technology und mobilen Endgeräten fördern. Mobiles Lehren und Lernen kann so der Ausgangspunkt sein für motivierende Lernsettings, in denen Schülerinnen und Schüler selbstgesteuert, kollaborativ und binnendifferenziert lernen und von Konsumenten zu Produzenten eigener Lehr- und Lerninhalte werden.

Sektion 3: Bewegter Spanischunterricht draußen und drinnen

Sektionsleitung: Birgit Smyrek/Christiane Neveling

Dass physische Bewegung die Effektivität des Fremdsprachenlernens steigern kann, belegen neueste neurophysiologische Studien eindrücklich. Dies gilt insbesondere für das Wortschatz- und Grammatiklernen, aber auch für die Verbesserung der Aussprache und das flüssigere Sprechen. Wie können wir dementsprechend im Unterricht und damit im Klassen- oder Kursraum mehr Bewegung integrieren? Wie können wir darüber hinaus außerhalb des Schulgebäudes an außerschulischen Lernorten den Spanischunterricht bewegter gestalten? Ein Schwerpunkt der Sektion soll auf Projektarbeit bzw. auf Projekten liegen, in deren Verlauf die Lernenden auch außerhalb des Klassenraums auf Entdeckungstour gehen.

Sektion 4: Gesellschaften und Kulturen in Bewegung und Kontakt

Sektionsleitung: Werner Kraft/Marita Lüning

Die Sektion bietet die Möglichkeit, aktuelle soziokulturelle und politische Entwicklungen in spanischsprachigen Ländern in den Blick zu nehmen. Dazu gehören Migrationsbewegungen genauso wie gesellschaftliche Umbruch- und Krisensituationen und (sprachen-)politische Konflikte in Spanien und Lateinamerika. In der Sektion sollen Unterrichtseinheiten und -modelle vorgestellt werden, die sich auf die oben genannten Themen beziehen. Ebenso spannend kann es sein, im Spanischunterricht aktuelle (jugend-)kulturelle Tendenzen oder neue Medienformate zum Thema zu machen. 

Sektion 5: Bewegte und unbewegte Bilder

Sektionsleitung: Ina Steggewentz/Roswitha Rogge

Der hohe Stellenwert von Bildern im Fremdsprachenunterricht steht außer Frage. Was (kulturelles) Verstehen von Bildern im fremdsprachlichen Unterricht genau meint und umfassen kann und an welchen Gegenständen es bevorzugt einzuüben und zu fördern wäre, ist allerdings noch nicht ausreichend geklärt. Ähnliches gilt für das Zusammenspiel von Hören und Sehen in der sogenannten Hörsehverstehenskompetenz. Zudem müssen wir uns in Zeiten, in denen Lehrende und Lernende gleichermaßen von (digitalen) Bildern überflutet werden, fragen, welche Bilder und Bild-Text-Kombinationen wir im Fremdsprachenunterricht Spanisch mit welchen (Bildungs-)Zielen einsetzen wollen.

Sektion 6: Evaluation in Bewegung

Sektionsleitung: Carlos González Casares/Virtudes González

Die Kompetenz- und Standardorientierung habe maßgeblich zu einer neuen Evaluationskultur (nicht nur) im Fremdsprachenunterricht beigetragen, so wird oft betont. Die Sektionsarbeit wird sich deshalb der Frage stellen, inwiefern diese neue Evaluationskultur die Leistungsfeststellung und -bewertung im Fremdsprachenunterricht Spanisch vorangebracht hat und wo noch Verbesserungs- und Weiterentwicklungs-bedarf besteht. Dabei sollen weniger standardisierte, zentrale Prüfungsformate als mündliche und schriftliche Evaluationsformen und vor allem Feedbackkulturen im Unterricht im Fokus stehen. Wie geben wir erfolgreich und effektiv Feedback zu Schülerleistungen z.B. im Kontext von Lernaufgaben, Projektarbeit oder bei Präsentationen? Wie gehen wir dabei mit Fehlern um? Wie initiieren und begleiten wir Selbstevaluationsprozesse?

Sektion 7: Motivierende und effektive Spracharbeit

Sektionsleitung: Katja Schaub/María Martínez Casas

Die Frage, wie funktionale Spracharbeit im Fremdsprachenunterricht aussehen kann, ist auch und gerade in kompetenzorientierten Zeiten nicht vom Tisch. Wie viel (explizite) Grammatik- und Wortschatzarbeit brauchen Fremdsprachenlernende? Wie können wir im Kontext der Spracharbeit insbesondere das Hörverstehen schulen? Und wie lässt sich diese so motivierend und effektiv wie möglich gestalten? Was genau meint focus on form/s im Kontext von Sprachlernaufgaben? Wie kann ich intelligent und motivierend üben und damit morphosyntaktische Strukturen oder angemessene Aussprache und Betonung erfolgreich und nachhaltig einschleifen?

Sektion 8: Bewegende Texte

Sektionsleitung: Victoria del Valle Luque/Werner Imbach

Über die Beschäftigung mit Literatur lernen die SchülerInnen mit einer großen Vielfalt von Textsorten umzugehen. Es eröffnen sich außerdem neue spannende Inhalte. Literarische Texte können im doppelten Sinn bewegen: Sie können zum einen emotional bewegen und so einen Persönlichkeitsbezug herstellen und zum anderen zum (sprachlichen) Handeln bewegen, wie beispielsweise durch szenische Interpretation. Über welche Themen lassen sich SchülerInnen zum Lesen von Literatur und von komplexeren Texten bewegen? Welche Textsorten bewegen uns dazu, sie im Spanischunterricht einzusetzen? Wie können wir mit literarischen Texten bei/mit unseren SchülerInnen etwas bewegen?

Sektion 9: Kreative Methoden

Sektionsleitung: Wiebke Grupe/Gemma Linares  

Wer von uns kennt das nicht: Spanische Literatur weckt bei uns Kolleginnen und Kollegen stets Interesse – aber unsere Schülerinnen und Schüler sind leider nicht so schnell zu begeistern. Egal ob frei gewählte Texte oder abiturrelevante Pflichtlektüre: Wir suchen stets nach kreativen Methoden, die dazu beitragen, dass sich unsere Schülerinnen und Schüler mit Freude an das Erarbeiten der Textvorlagen machen. In dieser Sektion möchten wir Hilfestellungen anbieten, die die Arbeit mit spanischen Texten mit kreativen Methoden unterstützen.

Die Szenische Darstellung ist eine bekannte Methode, die hier auch im Rahmen von abiturrelevanten Texten von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern erprobt werden kann. In einem weiteren Workshop steht die Literatur selbst als didaktisches Instrument im Vordergrund. Schließlich werden in zwei Theater-Workshops ganz konkret die kreativen Möglichkeiten durch die Anwendung von grundlegenden schauspielerischen Techniken im Spanischunterricht erprobt. Wir wollen in einem ganzheitlichen Ansatz zeigen, was Theater spielen im Spanischunterricht für das Erlernen der Sprache und die Entwicklung der Schülerinnen und Schüler bewirken kann.