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Im Wintersemester 2016/2017 und im Wintersemester 2017/2018 wird Elvira Narvaja de Arnoux (Universität Buenos Aires), Gründerin der argentinischen Diskursanalyse und eine der führenden lateinamerikanischen Geisteswissenschaftlerinnen, zu Gast am Romanischen Seminar sein (Gastgeberin: Prof. Lidia Becker). Im Jahr 2015 erhielt sie als einzige Wissenschaftlerin den Georg-Forster-Forschungspreis der Humboldt-Stiftung, vgl. https://www.humboldt-foundation.de/web/Pressemitteilung-2015-26.html


Elvira Narvaja de Arnoux forscht seit nunmehr vier Jahrzehnten zu den Bereichen der Glottopolitik und der linguistischen Ideologien und Diskurse an der Schnittstelle zwischen Sozial- und Sprachwissenschaften. 

Sie ist Autorin folgender Monographien:

Los discursos sobre la nación y el lenguaje en la formación del Estado (Chile, 1842-1862). Estudio glotopolítico ((Buenos Aires 2008): Eine unverzichtbare Lektüre zur Herausbildung des chilenischen Staates mit kenntnisreichen Überlegungen über die Schriftlichkeit und Lesekultur, soziale Hierarchien, das Bildungssystem, das Pressewesen und die Literatur.

El discurso latinoamericanista de Hugo Chávez (Buenos Aires 2008)

Unasur y sus discursos. Integración regional, amenaza externa, Malvinas (Buenos Aires 2012)

Im kommenden Wintersemester wird sie vom 19. Oktober bis zum 9. Dezember in Hannover und Berlin ihre Forschungen zur Vermittlung sprachlichen Wissens im Schulwesen Lateinamerikas im 19. und 20. Jh. sowie zur peronistischen Bewegung fortsetzen. Sie wird sich am Forschungskolloquium des Centre for Atlantic and Global Studies mit Vorträgen beteiligen und ein Seminar "Lenguas, discursos y sociedad en Sudamérica" für Studierende der Studiengänge "Spanisch" und "Atlantic Studies" anbieten.